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		<title>Pflanzen fotografieren mit der Handykamera</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 10:22:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Handykamera]]></category>

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		<description><![CDATA[Pflanzen fotografieren mit der Handykamera 
Wer kennt das nicht: Man ist unterwegs mit Freunden in der Natur, wo man auf die tollsten Tiere und Pflanzen stößt, die zu rufen scheinen: „Fotografier mich!“ Natürlich hat man seine Kamera daheim vergessen. Klar, auf dem Schreibtisch liegt sie sicher gut, doch besser wäre es, wenn man sie zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Pflanzen fotografieren mit der Handykamera </strong></p>
<p>Wer kennt das nicht: Man ist unterwegs mit Freunden in der Natur, wo man auf die tollsten Tiere und Pflanzen stößt, die zu rufen scheinen: „Fotografier mich!“ Natürlich hat man seine Kamera daheim vergessen. Klar, auf dem Schreibtisch liegt sie sicher gut, doch besser wäre es, wenn man sie zur Hand hätte. Was nun? Einfach weitergehen und sich vornehmen, beim nächsten Mal die Kamera aber definitiv mitzunehmen? Besser nicht. Abgesehen davon ist vielleicht gerade die eine Pflanze, die hier so wunderschön blüht, in wenigen Tagen nicht mehr hier bzw. verblüht. Ein Jahr warten? Es geht auch leichter.<span id="more-43"></span></p>
<p><strong>Immer griffbereit und technisch  top</strong></p>
<p>Die Kamera vergessen wir zwar durchaus gerne mal, doch fast jeder hat immer sein Handy dabei. Gut, wenn das dann eine eingebaute Handykamera besitzt. Über sehr gute Kameras verfügt das iPhone im allgemeinen, speziell die neuste Version, das iPhone4, zu dem Sie viele Informationen auf Simsalaring.eu finden. Mit dem Apple-Alleskönner lassen sich wunderbare und gestochen scharfe Bilder machen, ums sie dann zuhause bequem auf Ihren Rechner zu ziehen. Aber auch andere Modelle und Hersteller verfügen über eine gute Technik, die die kleinen Handykameras.</p>
<p><a title="iPhone ohne Vertrag - Simsalaring.eu" href="http://www.simsalaring.eu">Informationen auf Simsalaring.eu</a></p>
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		<title>Vom Samenkorn zur Pflanze</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 11:13:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Pflanzen aus Samen heranzuziehen, sie also generativ zu vermehren, ist ein faszinierendes Hobby. Denn ist es nicht immer wieder aufs Neue spannend zu beobachten, wenn sich nach einer mehr oder weniger langen Zeit des Wartens der Keimling endlich langsam aus der Erde schiebt und sich dem Lebenselixier Licht förmlich entgegenstreckt? Und wie groß sind erst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pflanzen aus Samen heranzuziehen, sie also generativ zu vermehren, ist ein faszinierendes Hobby. Denn ist es nicht immer wieder aufs Neue spannend zu beobachten, wenn sich nach einer mehr oder weniger langen Zeit des Wartens der Keimling endlich langsam aus der Erde schiebt und sich dem Lebenselixier Licht förmlich entgegenstreckt? Und wie groß sind erst der Stolz und die Freude, wenn sich dieser selbstgezogene Keimling im Laufe der Zeit zu einer blühfähigen Pflanze entwickelt hat! Neben der Faszination, die von der Pflanzenvermehrung aus Samen ausgeht, sollte man aber auch einen weiteren Aspekt nicht unerwähnt lassen: Wer vom Aussterben bedrohte Pflanzen generativ vermehrt, der leistet einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zu deren Arterhaltung; daß man sich hierbei an die geltenden Artenschutzbe- stimmungen hält, sollte selbstverständlich sein ( arrow7.gif (780 Byte)CITES, das Washingtoner Artenschutzabkommen &#8211; Englisch).</p>
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		<title>10. Das Eintopfen</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 11:12:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Früher oder später muß man die pikierten Sämlinge in größere Töpfe setzen. Die Töpfe sollten allerdings nie zu groß sein. Es ist besser, eine große Pflanze in einem kleinen Topf heranziehen als umgekehrt. Letztere zeigen nämlich nur eine bescheidene Zunahme im Wachstum. Die Topfgröße richtet sich nach der Größe des Wurzelballens. Jungpflanzen aus Pikiergefäßen setzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Früher oder später muß man die pikierten Sämlinge in größere Töpfe setzen. Die Töpfe sollten allerdings nie zu groß sein. Es ist besser, eine große Pflanze in einem kleinen Topf heranziehen als umgekehrt. Letztere zeigen nämlich nur eine bescheidene Zunahme im Wachstum. Die Topfgröße richtet sich nach der Größe des Wurzelballens. Jungpflanzen aus Pikiergefäßen setzt man normalerweise in 8-cm-Töpfe. Wenn dieser Topf gut durchwurzelt ist, topft man in einen größeren Topf um. Eine Faustregel besagt, daß der nächstgrößere Topf in diesem Stadium im Durchmesser 2 &#8211; 4 cm größer sein sollte als der alte Topf. Der Grund für die Abhängigkeit des Wachstums von der Topfgröße liegt darin, daß dort, wo ein Wurzelballen zu reichlich von Erde umgeben ist, die Erde leicht zu naß und sauer wird, ehe die Pflanze eingewurzelt ist und neues dichtes Wurzelwerk ausgebildet hat.<span id="more-30"></span></p>
<p>Niemals dürfen Pflanzen mit trockenem Wurzelballen ein- bzw. umgetopft werden. Es empfiehlt sich immer, die Pflanzen einen Tag vor dem Eintopfen gründlich zu wässern. Unter Schonung des Wurzelballens werden die Pflanzen vorsichtig aus dem Pikiergefäß gehoben. Je weniger die Wurzeln verletzt werden, um so rascher überwinden sie den Eingriff.</p>
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		<title>9. Die Pflege nach der Keimung</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 11:11:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Sobald die Keimung beginnt, darf die Abdeckung nicht mehr dicht auf dem Aussaatgefäß aufliegen. Feuchtwarme, sog. gespannte Luft ist zwar für die Keimung günstig, sie bietet jedoch auch den Schadpilzen gute Entwicklungsmöglichkeiten. Daher sollte man die Treibhausatmosphäre nicht länger als nötig aufrechterhalten. Bevor die Abdeckhaube oder die Glasplatte ganz entfernt wird, gewöhnt man die Sämlinge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sobald die Keimung beginnt, darf die Abdeckung nicht mehr dicht auf dem Aussaatgefäß aufliegen. Feuchtwarme, sog. gespannte Luft ist zwar für die Keimung günstig, sie bietet jedoch auch den Schadpilzen gute Entwicklungsmöglichkeiten. Daher sollte man die Treibhausatmosphäre nicht länger als nötig aufrechterhalten. Bevor die Abdeckhaube oder die Glasplatte ganz entfernt wird, gewöhnt man die Sämlinge durch Unterlegen eines Hölzchens oder ähnlichem an die Umgebungsluft. Allerdings darf man mit dem Entfernen der Abdeckung nicht zu lange warten, denn sonst werden die Sämlinge schwach, überlang und anfällig für Krankheiten. In diesem Stadium sollten die Sämlinge aber immer noch nicht direkt der Sonne ausgesetzt werden.<span id="more-27"></span></p>
<p>Nach dem Ausbilden der hinfälligen Keimblätter (Kotyledonen) und der beiden &#8220;echten&#8221;, häufig schon für die Pflanze charakteristischen Blätter, sollte man die jungen Pflanzen pikieren. Dies bedeutet nichts anderes, als daß sie einzeln in ein gesondertes Gefäß gepflanzt werden. Bei dieser Aktion ist ein sog. Pikierstab aus Plastik oder Holz, den es im Gartenfachhandel zu kaufen gibt, recht hilfreich. Mit dem schlanken Ende des Stabes werden die Sämlinge aus dem Substrat gelöst, welches feucht sein sollte, damit sich die Jungpflanzen leichter aus der Erde herauslösen lassen. Beim Herausholen der Keimlinge hält man diese dabei nicht am Stengel, sondern an einem Keim- oder &#8220;echtem&#8221; Blatt fest. Mit dem dickeren Pikierstabende werden Löcher in das Substrat des Aufzuchttopfes gebohrt, in welche die Sämlinge eingepflanzt werden. Als Substrat verwendet man schwach gedüngte Blumenerde, am besten spezielle Pikiererde, die es im Fachhandel zu kaufen gibt. Zu lange Wurzeln kürzt man vorsichtig etwas ein. Beim Umpflanzen ist zu beachten, daß die Pflänzchen so eingesetzt werden, daß die Keimblätter auf der Erdoberfläche aufliegen. Drücken Sie die Erde gefühlvoll seitlich an die versetzte Pflanze mit dem Pikierstab an, damit sie Halt bekommt. Anschließend ist gründlich zu gießen.</p>
<p>Durch das Pikieren wird erreicht, daß die Pflanzen ein reichverzweigtes Wurzelsystem entwickeln, denn hierbei wird durch bewußtes oder unbewußtes Abreißen, Abknipsen oder Abschneiden der Wurzeln die Seiten- und Haarwurzelbildung angeregt. Je mehr Haarwurzeln die Pflanze hat, desto mehr Wasser und Nährstoffe können die Wurzeln aufnehmen und um so schneller geht die Weiterentwicklung der Pflanze voran.</p>
<p>Die Pflanzen die ersten 4 bis 8 Tage vor Sonne und Zugluft schützen, bis sie sich vom Umpflanzschock erholt haben und sie angewurzelt sind. Die Temperaturen sollten bei 20 °C und höher liegen, da bei niedrigeren Temperaturen das Wachstum stark beeinträchtigt wird und bei einigen Pflanzenarten gänzlich aufhört.</p>
<p>Sämlinge von sukkulenten Eiskrautgewächsen (Mesembryanthemaceae) &#8211; hierzu gehören z.B. die Gattungen Argyroderma, Conophytum, Gibbaeum und Lithops &#8211; werden allerdings nicht pikiert. Sie beläßt man so lange wie möglich nach dem Auflaufen in der Aussaatschale (etwa 6 bis 12 Monate).</p>
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		<title>8. Die Pflege der Aussaaten</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 11:10:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Keimlinge benötigen ausreichend Licht zum Wachstum. Ist die Lichtmenge zu gering, vergeilen die Keimlinge und fallen um. Spätestens nach dem Auflaufen sind die Aussaaten daher hell, aber unbedingt vor direkter Sonne geschützt aufzustellen. In der lichtarmen Jahreszeit und bei ungünstigen Standorten kann man Aussaaten zusätzlich künstlich beleuchten. Häufig werden im Handel für ein paar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Keimlinge benötigen ausreichend Licht zum Wachstum. Ist die Lichtmenge zu gering, vergeilen die Keimlinge und fallen um. Spätestens nach dem Auflaufen sind die Aussaaten daher hell, aber unbedingt vor direkter Sonne geschützt aufzustellen. In der lichtarmen Jahreszeit und bei ungünstigen Standorten kann man Aussaaten zusätzlich künstlich beleuchten. Häufig werden im Handel für ein paar Mark spezielle Glühbirnen als Pflanzenleuchten angeboten. Von deren Kauf raten wir allerdings ab. Das Lichtspektrum dieser Leuchtmittel ist für Pflanzen oft völlig ungeeignet oder aber die Lichtausbeute ist viel zu gering. Investieren Sie Ihr Geld besser in Pflanzenleuchten, die ihren Namen auch verdient haben, wie z.B. Quecksilberhochdruck- dampflampen oder Leuchtstoffröhren mit rotem und blauem Lichtanteil, wie sie auch in der Aquaristik eingesetzt werden. Leuchtstoffröhren mit 40 bis 60 Watt reichen z.B. für eine Fläche von 1 m² aus. Diese Pflanzenleuchten sind zwar nicht gerade billig, erfüllen dafür aber auch wirklich ihren Zweck &#8211; im übrigen verbrauchen diese Leuchten weit weniger Strom als Glühbirnen.<span id="more-25"></span></p>
<p>Die Beleuchtung darf wegen der Gefahr einer zu starken Erwärmung nicht zu nah über der Aussaat angebracht werden, ein Abstand von ca. 30 &#8211; 40 cm ist einzuhalten. Sie sollte ca. 10 &#8211; 12 Stunden täglich eingeschaltet sein.</p>
<p>Für die Keimung der meisten südafrikanischen Arten ist es am günstigsten, wenn die Keimtemperatur relativ konstant zwischen 20 und 25 °C liegt, und zwar im Substrat gemessen. Die Temperatur für Sukkulenten-Aussaaten sollte sich dabei im oberen Bereich bewegen. Kontrollieren Sie die Temperatur ggf. mit einem Bodenthermometer. Die Temperatur darf i.d.R. jedoch nicht auf unter 18 °C absinken. Der Keimvorgang würde entweder verzögert oder überhaupt nicht stattfinden. Einige Pflanzen, die aus der südwestlichen Kapprovinz in Südafrika stammen, wie z.B. zahlreiche Proteaceen, Pelargonien sowie Zwiebel- und Knollengewächse, bilden hier jedoch eine Ausnahme; sie benötigen zur Keimung einen Unterschied der Tages- und Nachttemperaturen von ca. 12 °C. Ohne eine entsprechende Temperaturabsenkung ist mit einem schlechten Keimergebnis zu rechnen. Diese Pflanzen keimen nämlich an ihrem Naturstandort im Herbst; die Tage sind dann bis zu 25 °C warm, und die Nächte verhältnismäßig kalt, ungefähr 10 &#8211; 12 °C. Auch bei Sukkulenten ist eine Nachtabsenkung der Keimtemperatur &#8211; jedoch nur auf etwa 18 °C &#8211; vorteilhaft, wenn auch nicht unbedingt erforderlich. Die besten Keimergebnisse bringen wohl Vermehrungseinrichtungen, die elektrisch heizbar sind und bei denen man die Temperatur über einen Thermostaten steuern kann.</p>
<p><em>Merke: Zu viel Wasser und zu wenig Licht sind nicht nur bei der Einzelkultur von Pflanzen, sondern auch bei der Aussaat die häufigsten Ursachen für Mißerfolge!</em></p>
<p>In der ersten Zeit muß die Aussaaterde ausreichend feucht sein (keinesfalls tropfnaß), damit der Quellvorgang der Samen ohne Unterbrechung erfolgen kann. Ein Austrocknen des Substrates würde die Keimung im günstigsten Falle hemmen oder stoppen. In den meisten Fällen führt Trockenheit jedoch unweigerlich zum Absterben des Samens.</p>
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		<title>6. Das Aussaatgefäß</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 11:09:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Aussaaterfolg hängt wohl am wenigsten vom Aussaatgefäß ab. Die unterschiedlichsten Behältnisse können hierfür verwendet werden. Einige Dinge sollten Sie aber dennoch beachten:

Verwenden Sie flache, ca. 5 cm tiefe Aussaatgefäße, damit die Wurzeln nicht zu lang werden, bevor man die Pflanzen später umsetzt.
Entscheiden Sie sich für Aussaatgefäße, die im Boden über Abzugslöcher verfügen, so daß [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Aussaaterfolg hängt wohl am wenigsten vom Aussaatgefäß ab. Die unterschiedlichsten Behältnisse können hierfür verwendet werden. Einige Dinge sollten Sie aber dennoch beachten:<span id="more-21"></span></p>
<ul>
<li>Verwenden Sie flache, ca. 5 cm tiefe Aussaatgefäße, damit die Wurzeln nicht zu lang werden, bevor man die Pflanzen später umsetzt.</li>
<li>Entscheiden Sie sich für Aussaatgefäße, die im Boden über Abzugslöcher verfügen, so daß überschüssiges Wasser abfließen kann.</li>
<li>Wählen Sie Aussaatgefäße, die so groß bemessen sind, daß die Erde nicht allzu schnell austrocknet;zu groß sollten diese jedoch wiederum auch nicht bemessen sein, da kleinere Gefäße nachweislich die Bildung eines kompakten Wurzelballens begünstigen, was für die Pflanzen vorteilhaft ist.</li>
<li>Stellen Sie sicher, daß die Gefäße steril sind, um Ausfälle durch Vermehrungskrankheiten zu vermeiden. Waschen Sie im Zweifelsfalle die Aussaatgefäße mit heißem Wasser aus, was i.d.R. vollkommen ausreicht.</li>
</ul>
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		</item>
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		<title>7 . Die Aussaat</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 11:08:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die meisten Samen können ohne jegliche Vorbehandlung ausgesät werden, deren Samenschale ist porös genug, um das für die Keimung so wichtige Wasser aufnehmen zu können. Lediglich bei hartschaligen und größeren Samen (z.B. Samen von Strelitzien und Akazien) sollten wir ein wenig nachhelfen, die Keimung würde ansonsten u.U. viele Monate oder gar Jahre in Anspruch nehmen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die meisten Samen können ohne jegliche Vorbehandlung ausgesät werden, deren Samenschale ist porös genug, um das für die Keimung so wichtige Wasser aufnehmen zu können. Lediglich bei hartschaligen und größeren Samen (z.B. Samen von Strelitzien und Akazien) sollten wir ein wenig nachhelfen, die Keimung würde ansonsten u.U. viele Monate oder gar Jahre in Anspruch nehmen. Die Samenschale kann beispielsweise mit Schmirgelpapier aufgerauht, mit einer Rasierklinge angeritzt oder mit einer feinen Metallfeile angefeilt werden. Hierbei ist jedoch äußerste Vorsicht angebracht, der Embryo darf nicht verletzt werden, also die Samenschale nicht vollständig durchfeilen. <span id="more-23"></span></p>
<p>Ein häufig angewandtes Verfahren ist, die Samen in lauwarmem, keinesfalls heißem Wasser 1 bis 2 Tage einzuweichen. Hierfür sollten jedoch eher flache Gefäße verwendet werden, da sich bei der Quellung Atmungskohlendioxyd bildet, das aus tiefen Gefäßen nicht abfließen und die Sämereien zum Absterben bringen kann. Eine weitere Methode, die Samenschale wasserdurchlässig zu machen, ist eine Behandlung mit konzentrierter Schwefelsäure, Wasserstoffperoxid oder Blausäure.</p>
<p>Verwenden Sie für jede Pflanzenart am besten verschiedene Saatgefäße. Die unterschiedlichen Auflauftermine könnten sonst Probleme bereiten. Denken Sie auch daran, jedes Aussaatgefäß mit dem Namen der Pflanzenart oder -sorte zu etikettieren, damit später keine Verwechslungen vorkommen. Informationshalber können Sie auch das Datum der Aussaat notieren.</p>
<p>Bevor die Erde in die Saatgefäße kommt, legt man über die Abzugslöcher der Gefäße eine etwa fingerdicke Schicht aus Blähton oder Kies als Dränage, damit später überschüssiges Wasser ablaufen kann. Die Erde wird dann geglättet und in den Ecken festgedrückt. Wenn man die Gefäße kurz aufstößt, setzt sich das Substrat noch ein wenig. Anschließend werden die Samenkörner eingesät. Wichtig ist, daß ein ausreichender Abstand von ca. 1 cm eingehalten wird. Dabei sollte der Abstand bei groben Samenkörnern etwas größer sein, bei feinen Samen kann er etwas geringer ausfallen. Die Sämlinge müssen sich unbedrängt entwickeln können und dürfen später beim Herausholen und Umpflanzen nicht beschädigt werden.</p>
<p>Sehr feiner Samen läßt sich gleichmäßiger aussäen, wenn man diesen vor der Aussaat in der Samentüte mit feinem, trockenem Sand vermischt. Um zu verhindern, daß die Samen alle gleichzeitig herausrutschen, klemmt man die Tüte am besten zwischen Daumen und Mittelfinger ein und klopft leicht mit dem Zeigefinger dagegen. Grobes Saatgut legt man einzeln aus.</p>
<p>Nach der Aussaat drücken Sie am besten mit einem stempelartigen Brett, z.B. ein Holzbrettchen, an dem ein Griff aufgeschraubt oder aufgenagelt ist, die Aussaatfläche leicht an. Dies ist wichtig, damit das einzelne Samenkorn engen Kontakt mit der Aussaaterde bekommt, zügig quellen und keimen kann. Anschließend nimmt man ein feines Sieb und deckt ggf. die Samen mit Aussaaterde oder Sand ab.</p>
<p>Die Abdeckhöhe richtet sich nach der Größe der Samen. Nach einer Faustregel sollte die Abdeckhöhe ungefähr das 1- bis 2-fache der Samengröße betragen. Diese Regel gilt allerdings nicht für sehr feine Sämereien und Samen von Lichtkeimern, z.B. alle Streptocarpus-Arten. Diese werden nicht abgedeckt, hier genügt das Andrücken. Wird die Saat abgedeckt, so sind die Hinweise zur Abdeckhöhe unbedingt einzuhalten. Erfahrungsgemäß werden gerade hierbei häufig Fehler gemacht. Liegt der Samen zu tief, weil zuviel Erde aufgebracht wurde, besteht die Gefahr, daß der Keimling abstirbt, bevor er an die Oberfläche gelangt. Bei zu flacher Aussaat trocknet der Samen leicht aus, und der Keimling stirbt ebenfalls ab.</p>
<p>Nach der Aussaat muß gründlich, aber unbedingt vorsichtig angegossen werden. Grobe Sämereien kann man mit einer Gießkanne mit einer feinen Gießbrause angießen. Bei feineren Sämereien empfiehlt es sich, die Erde mit Wasser aus einer Sprühflasche leicht zu übersprühen. Wir ziehen es vor, nicht von oben her zu gießen, sondern die Aussaatgefäße in eine flache, mit Wasser gefüllte Schale zu stellen. So kann sich die Erde selbst mit Wasser vollsaugen und ein Wegschwemmen der Samen wird auf jeden Fall vermieden.</p>
<p>Das Aussaatgefäß deckt man sodann mit einer Glasscheibe, Klarsichtfolie oder -haube ab. Hierdurch schafft man eine luftgespannte Atmosphäre, die typische Treibhausluft, die in der ersten Anzuchtphase bis zur Keimung notwendig ist. Die Luftfeuchtigkeit ist gerade richtig, wenn unter der Abdeckung ein feiner Wasserfilm zu sehen ist. Dicke Tropfen sind hingegen ein Zeichen dafür, daß das Substrat zu naß ist. Heben Sie in diesem Falle die Abdeckung für 24 bis 48 Stunden etwas an, so daß das Substrat etwas abtrocknen kann. Bildet sich hingegen kein Wasserfilm, so ist das Substrat zu trocken.</p>
<p>Die meisten Samen können nach der Aussaat hell oder dunkel aufgestellt werden. Sie keimen bei Licht oder Dunkelheit gleichermaßen gut, sind also &#8211; wie der Botaniker sagt &#8211; &#8220;lichtindifferent&#8221;. Lichtkeimer stellt man hingegen hell auf. Dunkelkeimer (z.B. der &#8220;Elefantenfuß&#8221; Dioscorea elephantipes) stellen Sie am besten in einem dunklen Raum unter. Wenn die Keimlinge von Dunkelkeimern zu sehen sind, müssen allerdings auch diese Aussaaten unbedingt hell stehen.</p>
<ol>
<li>Aussaatschale mit Erde füllen. Dabei das Substrat an den Rändern leicht andrücken.</li>
<li>Überschüssige Erde abstreichen</li>
<li>Samen gleich- mäßig auslegen.</li>
<li>Samen mit Holz- brettchen andrük- ken.</li>
<li>Samen in dop- pelter Samenkorn- stärke absieben. Samen von Licht- keimern werden nicht abgedeckt!</li>
<li>Aussaat gründ- lich, jedoch vor- sichtig anfeuchten (z.B. mit einem Wasserzerstäuber).</li>
<li>Aussaat etikettieren (Name der Pflanzenart, Datum der Aussaat) 8. Aussaatgefäß mit einer Abdeckhaube als Verdunstungs- schutz versehen.</li>
</ol>
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		<title>5. Das richtige Vermehrungssubstrat</title>
		<link>http://www.saseeds.de/allgemein/5-das-richtige-vermehrungssubstrat/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 11:06:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das für die Aussaat geeignete Substrat sollte vor allem nährstoffarm, wasserdurchlässig und steril sein. Ferner ist wichtig, daß der Feinheitsgrad des Substrates in etwa der Samengröße entspricht, so daß es sich gut um das keimende Samenkorn legt und der Keimvorgang gleichmäßig verlaufen kann. Am einfachsten ist wohl die Verwendung von gebrauchsfertigen Spezialerden für Aussaaten, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das für die Aussaat geeignete Substrat sollte vor allem nährstoffarm, wasserdurchlässig und steril sein. Ferner ist wichtig, daß der Feinheitsgrad des Substrates in etwa der Samengröße entspricht, so daß es sich gut um das keimende Samenkorn legt und der Keimvorgang gleichmäßig verlaufen kann. Am einfachsten ist wohl die Verwendung von gebrauchsfertigen Spezialerden für Aussaaten, die es im Gartenfachhandel zu kaufen gibt, und die Sie u.U. nur noch auf die entsprechende Korngröße sieben müssen. Zudem sind sie im Vergleich zu anderen Aussaatsubstraten, wie z.B. Tongranulat oder Torfquelltabletten, auch verhältnismäßig preisgünstig.<span id="more-19"></span></p>
<p>Wer größere Mengen benötigt, für den lohnt es sich ggf. auch, Aussaaterde selbst herzustellen. Allerdings setzt dies einige Kenntnisse über die verschiedenen Substratkomponenten voraus. Für eine Standardmischung, die für die meisten Sämereien geeignet ist, benötigt man z.B. zu gleichen Teilen gewaschenen Sand (z.B. Flußsand oder Quarzsand, Körnung 1,5 bis 3mm, keinen Bausand), der die Wasserdurchlässigkeit und die Durchlüftung des Substrates gewährleistet, ungedüngten Torf, der das Substrat vor zu schnellem Austrocknen bewahrt, und Komposterde, welche die Sämlinge mit Nährstoffen versorgt. Die Komposterde muß jedoch unbedingt vollständig verrottet sein und ist zuvor durchzusieben. Denken Sie daran, daß Komposterde in ihrer Zusammensetzung sehr unterschiedlich sein kann. Bekanntlich entsteht Kompost durch Verrottung organischer Substanzen, wie Laub, Küchenabfälle etc. Ist der Anteil von Küchenabfällen überproportional hoch, so ist mit großen Chloridmengen zu rechnen, was sich schädlich auf die Aussaat auswirkt. Häufig ist auch der Kalkgehalt zu hoch &#8211; die Aussaaterde sollte leicht sauer reagieren (PH-Wert 5 &#8211; 6,5). Anstelle von Kompost kann man auch Blumenerde verwenden, doch ist diese i.d.R. zu stark mit Nährstoffen angereichert. Die Blumenerde sollte daher mit Sand ausreichend abgemagert bzw. gestreckt werden. Torf kann durch kalkfreien Lehm ersetzt werden. Als Sandersatz eignen sich Perlite, Styromull und Bimskies.</p>
<p>Für sehr feines Saatgut und Saatgut von Pflanzen, die ein besonders luftdurchlässiges Substrat wünschen, wie z.B. Sukkulenten, Pelargonien und die meisten Zwiebel- und Knollengewächse, empfiehlt sich eine &#8220;leichtere&#8221; Mischung, die z.B. aus zwei Teilen gewaschenem Sand und einem Teil Komposterde bestehen kann.</p>
<p>Die fertige Erdmischung sollte sodann sterilisiert werden, um zu verhindern, daß die Samen oder Sämlinge durch Keime oder Schimmelpilze zerstört werden. Da sich für den Hobbygärtner teure Geräte zur Erddämpfung wohl kaum lohnen dürften, kann die eigene Erdmischung behelfsmäßig keimfrei gemacht werden, indem man sie z.B. in Alufolie verpackt und im Backofen bei ca. 100 &#8211; 120 °C etwa eine Stunde lang dämpft.</p>
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		<title>4. Die Keimdauer</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 11:03:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Samen der verschiedenen Pflanzenarten keimen sehr uneinheitlich. Manche gehen bereits nach wenigen Tagen auf, so z.B. Samen der meisten Sukkulenten, die allgemein hin als Schnellkeimer gelten; andere wiederum keimen erst nach mehreren Monaten. Dies gilt insbesondere für große Samen und hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. Alter und Vorbehandlung der Samen, Aussaattemperatur, Lichtintensität, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Samen der verschiedenen Pflanzenarten keimen sehr uneinheitlich. Manche gehen bereits nach wenigen Tagen auf, so z.B. Samen der meisten Sukkulenten, die allgemein hin als Schnellkeimer gelten; andere wiederum keimen erst nach mehreren Monaten. Dies gilt insbesondere für große Samen und hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. Alter und Vorbehandlung der Samen, Aussaattemperatur, Lichtintensität, Aussaatmethode etc. Haben Sie Geduld, und werfen Sie nicht zu schnell die Flinte ins Korn.<span id="more-17"></span></p>
<p>Nachfolgend haben wir einige Erfahrungswerte bezüglich der zu erwartenden Keimdauer und der günstigsten Aussaattemperatur einiger Pflanzengattungen aufgeführt. Die jeweils genannte Keimzeit kann aber nur einen ungefähren Anhaltspunkt geben, da &#8211; wie oben bereits erwähnt &#8211; viele äußere Umstände Einfluß auf sie ausüben. Die Aussaat erfolgte in einem beheizbaren Zimmergewächshaus. Hartschalige Samen wurden mit Schmirgelpapier angerauht &#8211; Wir würden uns übrigens sehr freuen, wenn Sie uns über Ihre Erfahrungen berichteten.</p>
<table border="1" cellspacing="1" cellpadding="4" width="456">
<tbody>
<tr>
<td width="146"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>Gattung</small></span></td>
<td width="208"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>Aussaattemperatur</small></span></td>
<td width="685"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>Keimdauer</small></span></td>
</tr>
<tr>
<td width="146"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>Adansonia</small></span></td>
<td width="208"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>20 bis 25 °C</small></span></td>
<td width="685"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>3 bis 4 Monate</small></span></td>
</tr>
<tr>
<td width="146"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>Acacia</small></span></td>
<td width="208"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>25 bis 35 °C</small></span></td>
<td width="685"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>2 bis 3 Wochen</small></span></td>
</tr>
<tr>
<td width="146"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>Agapanthus</small></span></td>
<td width="208"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>20 bis 25 °C</small></span></td>
<td width="685"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>sehr unregelmäßig, 2 bis 8 Wochen und länger</small></span></td>
</tr>
<tr>
<td width="146"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>Aloe</small></span></td>
<td width="208"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>20 bis 25 °C</small></span></td>
<td width="685"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>unregelmäßig, oft aber nach 1 W. bis 2 W. (z.B. <em>A. dichotoma</em>)</small></span></td>
</tr>
<tr>
<td width="146"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>Amaryllis</small></span></td>
<td width="208"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>20 bis 25 °C</small></span></td>
<td width="685"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>10 bis 20 Tage</small></span></td>
</tr>
<tr>
<td width="146"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>Asparagus</small></span></td>
<td width="208"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>22 bis 24 °C</small></span></td>
<td width="685"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>25 bis 35 Tage</small></span></td>
</tr>
<tr>
<td width="146"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>Bauhinia</small></span></td>
<td width="208"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>25 °C</small></span></td>
<td width="685"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>2 bis 6 Wochen</small></span></td>
</tr>
<tr>
<td width="146"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>Bolusanthus</small></span></td>
<td width="208"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>20 bis 25 °C</small></span></td>
<td width="685"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>1 Woche bis 10 Wochen</small></span></td>
</tr>
<tr>
<td width="146"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>Cotyledon</small></span></td>
<td width="208"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>18 bis 25 °C</small></span></td>
<td width="685"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>10 bis 30 Tage</small></span></td>
</tr>
<tr>
<td width="146"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>Crassula</small></span></td>
<td width="208"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>18 bis 25 °C</small></span></td>
<td width="685"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>10 bis 20 Tage</small></span></td>
</tr>
<tr>
<td width="146"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>Dioscorea</small></span></td>
<td width="208"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>25 °C</small></span></td>
<td width="685"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>3 bis 8 Wochen</small></span></td>
</tr>
<tr>
<td width="146"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>Elegia</small></span></td>
<td width="208"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>15 bis 20 °C</small></span></td>
<td width="685"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>3 bis 8 Wochen</small></span></td>
</tr>
<tr>
<td width="146"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>Erica</small></span></td>
<td width="208"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>15 bis 18 °C</small></span></td>
<td width="685"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>1 Monat bis zu 1 Jahr</small></span></td>
</tr>
<tr>
<td width="146"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>Erythrina</small></span></td>
<td width="208"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>15 bis 20 °C</small></span></td>
<td width="685"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>1 Woche bis 5 Wochen</small></span></td>
</tr>
<tr>
<td width="146"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>Euphorbia</small></span></td>
<td width="208"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>15 bis 20°C</small></span></td>
<td width="685"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>unregelmäßig, 3 Tage bis 7 Wochen</small></span></td>
</tr>
<tr>
<td width="146"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>Ficus</small></span></td>
<td width="208"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>25 °C</small></span></td>
<td width="685"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>2 bis 3 Wochen</small></span></td>
</tr>
<tr>
<td width="146"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>Hoodia</small></span></td>
<td width="208"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>25 °C</small></span></td>
<td width="685"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>1 Tag bis 7 Tage</small></span></td>
</tr>
<tr>
<td width="146"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>Kalanchoe</small></span></td>
<td width="208"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>18 bis 20 °C</small></span></td>
<td width="685"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>14 bis 20 Tage</small></span></td>
</tr>
<tr>
<td width="146"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>Kigelia</small></span></td>
<td width="208"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>25 bis 30 °C</small></span></td>
<td width="685"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>1 Woche bis 3 Wochen</small></span></td>
</tr>
<tr>
<td width="146"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>Lachenalia</small></span></td>
<td width="208"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>18 bis 25 °C</small></span></td>
<td width="685"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>11 Tage bis 7 Wochen</small></span></td>
</tr>
<tr>
<td width="146"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>Lavandula</small></span></td>
<td width="208"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>20 bis 25 °C</small></span></td>
<td width="685"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>4 bis 5 Wochen</small></span></td>
</tr>
<tr>
<td width="146"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>Leonotis</small></span></td>
<td width="208"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>15 bis 20 °C</small></span></td>
<td width="685"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>6 bis 20 Tage</small></span></td>
</tr>
<tr>
<td width="146"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>Leucadendron</small></span></td>
<td width="208"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>15 bis 20 °C</small></span></td>
<td width="685"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>2 bis 5 Monate</small></span></td>
</tr>
<tr>
<td width="146"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>Lithops</small></span></td>
<td width="208"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>15 bis 25°C</small></span></td>
<td width="685"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>3 bis 12 Tage</small></span></td>
</tr>
<tr>
<td width="146"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>Pelargonium</small></span></td>
<td width="208"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>10 bis 25 °C</small></span></td>
<td width="685"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>7 bis 40 Tage, Temperatur- absenkung über Nacht ist von Vorteil</small></span></td>
</tr>
<tr>
<td width="146"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>Plectranthus</small></span></td>
<td width="208"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>20 °C</small></span></td>
<td width="685"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>unregelmäßig, ca. 10 bis 21 Tage</small></span></td>
</tr>
<tr>
<td width="146"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>Phönix</small></span></td>
<td width="208"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>25 °C</small></span></td>
<td width="685"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>3 bis 12 Wochen</small></span></td>
</tr>
<tr>
<td width="146"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>Plumbago</small></span></td>
<td width="208"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>22 bis 30 °C</small></span></td>
<td width="685"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>14 bis 30 Tage</small></span></td>
</tr>
<tr>
<td width="146"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>Protea</small></span></td>
<td width="208"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>15 bis 20 °C</small></span></td>
<td width="685"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>2 bis 5 Monate</small></span></td>
</tr>
<tr>
<td width="146"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>Sparaxis</small></span></td>
<td width="208"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>18 bis 20 °C</small></span></td>
<td width="685"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>14 bis 20 Tage</small></span></td>
</tr>
<tr>
<td width="146"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>Stapelia</small></span></td>
<td width="208"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>25 °C</small></span></td>
<td width="685"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>4 bis 10 Tage</small></span></td>
</tr>
<tr>
<td width="146"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>Strelitzia</small></span></td>
<td width="208"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>25 bis 28 °C</small></span></td>
<td width="685"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>unregelmäßig, 3 bis 8 Wochen, manche auch erst nach 1 Jahr!</small></span></td>
</tr>
<tr>
<td width="146"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>Streptocarpus</small></span></td>
<td width="208"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>20 °C</small></span></td>
<td width="685"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>2 bis 3 Wochen</small></span></td>
</tr>
<tr>
<td width="146"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>Welwitschia</small></span></td>
<td width="208"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>25 bis 35 °C</small></span></td>
<td width="685"><span style="font-family: Times New Roman; color: #000000;"><small>sehr unregelmäßig, von 2 Tagen bis zu mehreren Monaten</small></span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		<item>
		<title>3. Die Keimfähigkeit der Samen</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 11:02:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Frage, wie lange Samen keimfähig sind, ist so pauschal schwer zu beantworten. Es gibt Samen, die nur wenige Wochen keimfähig sind, wie z.B. Klivien-Samen (Clivia), andere wiederum behalten ihre Keimfähigkeit über ein Jahrzehnt hinweg, wie z.B. Samen von einigen Sukkulenten. Bei der Mehrzahl dürfte die Keimfähigkeit aber zwischen 1 bis 6 Jahren liegen. Eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Frage, wie lange Samen keimfähig sind, ist so pauschal schwer zu beantworten. Es gibt Samen, die nur wenige Wochen keimfähig sind, wie z.B. Klivien-Samen (Clivia), andere wiederum behalten ihre Keimfähigkeit über ein Jahrzehnt hinweg, wie z.B. Samen von einigen Sukkulenten. Bei der Mehrzahl dürfte die Keimfähigkeit aber zwischen 1 bis 6 Jahren liegen. Eine Orientierungshilfe ist noch die Regel, daß Samen von Pflanzen aus regenarmen bzw. ariden Gebieten länger keimfähig bleiben als Samen von solchen Pflanzen, an deren Naturstandorten eher feuchte bzw. humide Wetterverhältnisse vorherrschen. Auch gilt, daß Samen, deren Nahrungsreserve überwiegend aus Kohlehydraten besteht, länger aufbewahrt werden können als fleischige Samen, deren Nahrungsvorrat sehr öl- und fetthaltig ist.<span id="more-14"></span></p>
<p>Ein möglicherweise schlechtes Keimergebnis kann aber nicht immer nur auf das Alter der Samen zurückgeführt werden, auch unzureichende äußere Keimungs- bedingungen könnten hierfür eine Ursache sein, wie z.B. zu hohe oder zu niedrige Aussaattemperatur, zu geringe Lichtintensität, zu feuchtes oder trockenes Substrat oder falsche Aussaatmethoden.</p>
<p>Maßgeblichen Einfluß auf die Keimfähigkeit des Embryos üben auch die Lagerbedingungen aus. Je länger Samen aufbewahrt werden, womöglich noch bei Temperaturen über 20 °C und hoher Luftfeuchtigkeit, desto mehr Nahrungsreserven werden für das Überleben verbraucht. Die Samenaktivität ist also auf ein Minimum zu reduzieren. Wenn Sie die Samen nicht sofort nach Erhalt aussäen können oder wollen, so bewahren Sie diese kühl (um 10 °C) und unbedingt trocken auf &#8211; Lagern Sie die Samen am besten im Kühlschrank.</p>
<p>Viele Sämereien müssen erst einen Trocknungsprozeß durchmachen, bevor sie ihre volle Keimfähigkeit erreichen. Ein schlechtes Keimergebnis kann also evtl. nicht nur auf zu alte, sondern auch auf zu frische Samen zurückgeführt werden, was folgendes Beispiel belegt: Wissenschaftler haben die Keimfähigkeitsdauer von Samen der Sukkulente Lithops karasmontana var. karasmontana untersucht. Bei jedem Aussaatversuch wurden jeweils 50 Samen verwendet, die aus einer Fruchtkapsel stammten, und die man 30 Tage lang beobachtete:</p>
<p><strong>Aussaattermin</strong></p>
<p>Oktober 1969<br />
März 1970<br />
März 1971<br />
März 1972<br />
März 1973<br />
März 1974<br />
März 1975<br />
März 1976<br />
März 1977<br />
März 1978</p>
<p>gekeimte Samen nach 30 Tagen</p>
<p>0<br />
16<br />
28<br />
34<br />
38<br />
22<br />
24<br />
12<br />
9<br />
2</p>
<p>(Versuchsbedingungen: Aussaat im Gewächshaus, Tageslicht, Temperatur ca. 20 ºC, die Samen wurden Ende September 1969 gesammelt. Quelle: Rudolf Heinze, Lithops &#8211; lebende Steine, S. 28, Radebeul 1990)</p>
<p>Das Ergebnis dieser Versuchsreihe zeigt, daß das beste Keimergebnis mit etwa zwei bis drei Jahre alten Lithops-Samen erzielt wird, und daß Lithops ihre Keimkraft wenigstens für 8 Jahre behalten.</p>
<p>Unabhängig von der Haltbarkeit der Samen muß man bei Wildpflanzen jedoch grundsätzlich damit rechnen, daß je nach Art etwa 20 %, ja manchmal sogar bis zu 90 % des Samens nicht keimen wird. Es empfiehlt sich deshalb, immer etwas mehr auszusäen, als tatsächlich an Pflanzen benötigt wird.</p>
<p>Um die Keimfähigkeit zu testen, gibt es einige behelfsmäßige Methoden, von denen wir im folgenden zwei aufführen möchten:</p>
<ul>
<li>Legen Sie die Samen in ein mit Wasser gefülltes Gefäß. I.d.R. sinken Samen, die noch einen lebensfähigen Embryo enthalten, zu Boden, während die übrigen an der Oberfläche bleiben &#8211; Leider ist diese Methode nicht für Sukkulentensamen geeignet.</li>
<li>Nehmen Sie aus einer Samenportion ein Korn heraus und schneiden es &#8211; falls es nicht zu klein ist &#8211; auf. Ein keimfähiger Same sollte innen prall und weiß sein. Ist er geschrumpft oder verfärbt, keimt er in den allermeisten Fällen nicht mehr.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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