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Posted on Juni 3 , 2010 In Aufzucht

Vom Samenkorn zur Pflanze

Pflanzen aus Samen heranzuziehen, sie also generativ zu vermehren, ist ein faszinierendes Hobby. Denn ist es nicht immer wieder aufs Neue spannend zu beobachten, wenn sich nach einer mehr oder weniger langen Zeit des Wartens der Keimling endlich langsam aus der Erde schiebt und sich dem Lebenselixier Licht förmlich entgegenstreckt? Und wie groß sind erst der Stolz und die Freude, wenn sich dieser selbstgezogene Keimling im Laufe der Zeit zu einer blühfähigen Pflanze entwickelt hat! Neben der Faszination, die von der Pflanzenvermehrung aus Samen ausgeht, sollte man aber auch einen weiteren Aspekt nicht unerwähnt lassen: Wer vom Aussterben bedrohte Pflanzen generativ vermehrt, der leistet einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zu deren Arterhaltung; daß man sich hierbei an die geltenden Artenschutzbe- stimmungen hält, sollte selbstverständlich sein ( arrow7.gif (780 Byte)CITES, das Washingtoner Artenschutzabkommen – Englisch).

Posted on Juni 3 , 2010 In Aufzucht

10. Das Eintopfen

Früher oder später muß man die pikierten Sämlinge in größere Töpfe setzen. Die Töpfe sollten allerdings nie zu groß sein. Es ist besser, eine große Pflanze in einem kleinen Topf heranziehen als umgekehrt. Letztere zeigen nämlich nur eine bescheidene Zunahme im Wachstum. Die Topfgröße richtet sich nach der Größe des Wurzelballens. Jungpflanzen aus Pikiergefäßen setzt man normalerweise in 8-cm-Töpfe. Wenn dieser Topf gut durchwurzelt ist, topft man in einen größeren Topf um. Eine Faustregel besagt, daß der nächstgrößere Topf in diesem Stadium im Durchmesser 2 – 4 cm größer sein sollte als der alte Topf. Der Grund für die Abhängigkeit des Wachstums von der Topfgröße liegt darin, daß dort, wo ein Wurzelballen zu reichlich von Erde umgeben ist, die Erde leicht zu naß und sauer wird, ehe die Pflanze eingewurzelt ist und neues dichtes Wurzelwerk ausgebildet hat. Weiterlesen »

Posted on Juni 3 , 2010 In Aufzucht

9. Die Pflege nach der Keimung

Sobald die Keimung beginnt, darf die Abdeckung nicht mehr dicht auf dem Aussaatgefäß aufliegen. Feuchtwarme, sog. gespannte Luft ist zwar für die Keimung günstig, sie bietet jedoch auch den Schadpilzen gute Entwicklungsmöglichkeiten. Daher sollte man die Treibhausatmosphäre nicht länger als nötig aufrechterhalten. Bevor die Abdeckhaube oder die Glasplatte ganz entfernt wird, gewöhnt man die Sämlinge durch Unterlegen eines Hölzchens oder ähnlichem an die Umgebungsluft. Allerdings darf man mit dem Entfernen der Abdeckung nicht zu lange warten, denn sonst werden die Sämlinge schwach, überlang und anfällig für Krankheiten. In diesem Stadium sollten die Sämlinge aber immer noch nicht direkt der Sonne ausgesetzt werden. Weiterlesen »

Posted on Juni 3 , 2010 In Aufzucht

8. Die Pflege der Aussaaten

Die Keimlinge benötigen ausreichend Licht zum Wachstum. Ist die Lichtmenge zu gering, vergeilen die Keimlinge und fallen um. Spätestens nach dem Auflaufen sind die Aussaaten daher hell, aber unbedingt vor direkter Sonne geschützt aufzustellen. In der lichtarmen Jahreszeit und bei ungünstigen Standorten kann man Aussaaten zusätzlich künstlich beleuchten. Häufig werden im Handel für ein paar Mark spezielle Glühbirnen als Pflanzenleuchten angeboten. Von deren Kauf raten wir allerdings ab. Das Lichtspektrum dieser Leuchtmittel ist für Pflanzen oft völlig ungeeignet oder aber die Lichtausbeute ist viel zu gering. Investieren Sie Ihr Geld besser in Pflanzenleuchten, die ihren Namen auch verdient haben, wie z.B. Quecksilberhochdruck- dampflampen oder Leuchtstoffröhren mit rotem und blauem Lichtanteil, wie sie auch in der Aquaristik eingesetzt werden. Leuchtstoffröhren mit 40 bis 60 Watt reichen z.B. für eine Fläche von 1 m² aus. Diese Pflanzenleuchten sind zwar nicht gerade billig, erfüllen dafür aber auch wirklich ihren Zweck – im übrigen verbrauchen diese Leuchten weit weniger Strom als Glühbirnen. Weiterlesen »

Posted on Juni 3 , 2010 In Aufzucht

6. Das Aussaatgefäß

Der Aussaaterfolg hängt wohl am wenigsten vom Aussaatgefäß ab. Die unterschiedlichsten Behältnisse können hierfür verwendet werden. Einige Dinge sollten Sie aber dennoch beachten: Weiterlesen »

Posted on Juni 3 , 2010 In Aufzucht

7 . Die Aussaat

Die meisten Samen können ohne jegliche Vorbehandlung ausgesät werden, deren Samenschale ist porös genug, um das für die Keimung so wichtige Wasser aufnehmen zu können. Lediglich bei hartschaligen und größeren Samen (z.B. Samen von Strelitzien und Akazien) sollten wir ein wenig nachhelfen, die Keimung würde ansonsten u.U. viele Monate oder gar Jahre in Anspruch nehmen. Die Samenschale kann beispielsweise mit Schmirgelpapier aufgerauht, mit einer Rasierklinge angeritzt oder mit einer feinen Metallfeile angefeilt werden. Hierbei ist jedoch äußerste Vorsicht angebracht, der Embryo darf nicht verletzt werden, also die Samenschale nicht vollständig durchfeilen. Weiterlesen »

Das für die Aussaat geeignete Substrat sollte vor allem nährstoffarm, wasserdurchlässig und steril sein. Ferner ist wichtig, daß der Feinheitsgrad des Substrates in etwa der Samengröße entspricht, so daß es sich gut um das keimende Samenkorn legt und der Keimvorgang gleichmäßig verlaufen kann. Am einfachsten ist wohl die Verwendung von gebrauchsfertigen Spezialerden für Aussaaten, die es im Gartenfachhandel zu kaufen gibt, und die Sie u.U. nur noch auf die entsprechende Korngröße sieben müssen. Zudem sind sie im Vergleich zu anderen Aussaatsubstraten, wie z.B. Tongranulat oder Torfquelltabletten, auch verhältnismäßig preisgünstig. Weiterlesen »

Posted on Juni 3 , 2010 In Aufzucht

4. Die Keimdauer

Die Samen der verschiedenen Pflanzenarten keimen sehr uneinheitlich. Manche gehen bereits nach wenigen Tagen auf, so z.B. Samen der meisten Sukkulenten, die allgemein hin als Schnellkeimer gelten; andere wiederum keimen erst nach mehreren Monaten. Dies gilt insbesondere für große Samen und hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. Alter und Vorbehandlung der Samen, Aussaattemperatur, Lichtintensität, Aussaatmethode etc. Haben Sie Geduld, und werfen Sie nicht zu schnell die Flinte ins Korn. Weiterlesen »

Posted on Juni 3 , 2010 In Aufzucht

3. Die Keimfähigkeit der Samen

Die Frage, wie lange Samen keimfähig sind, ist so pauschal schwer zu beantworten. Es gibt Samen, die nur wenige Wochen keimfähig sind, wie z.B. Klivien-Samen (Clivia), andere wiederum behalten ihre Keimfähigkeit über ein Jahrzehnt hinweg, wie z.B. Samen von einigen Sukkulenten. Bei der Mehrzahl dürfte die Keimfähigkeit aber zwischen 1 bis 6 Jahren liegen. Eine Orientierungshilfe ist noch die Regel, daß Samen von Pflanzen aus regenarmen bzw. ariden Gebieten länger keimfähig bleiben als Samen von solchen Pflanzen, an deren Naturstandorten eher feuchte bzw. humide Wetterverhältnisse vorherrschen. Auch gilt, daß Samen, deren Nahrungsreserve überwiegend aus Kohlehydraten besteht, länger aufbewahrt werden können als fleischige Samen, deren Nahrungsvorrat sehr öl- und fetthaltig ist. Weiterlesen »

Posted on Juni 3 , 2010 In Aufzucht

2. Der Aussaattermin

Im Prinzip kann das ganze Jahr über ausgesät werden. Die beste Jahreszeit ist jedoch i.d.R. das Frühjahr. Der Keimling kann dann in die lichtreiche Jahreszeit hineinwachsen. Selbst im Herbst kann noch ausgesät werden. Dann ist allerdings Zusatzlicht notwendig.